Das lahme UMTS bekommt einen Nachfolger
Die Studie der Deutschen Telekom und TNS Infratest „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ zeigt, dass in 5 Jahren die Menschen in Deutschland mehr mit mobilen Endgeräten im Internet sein werden, wie mit dem Computer von zu Hause oder auf Arbeit.
Für die stark steigenden Datenvolumen sind die GSM- und UMTS-Netze nicht ausgelegt. Es wird ein neuer schneller Mobilfunk benötigt, zum Beispiel LTE (Long Term Evolution). Diese Nachfolgetechnik des aktuellen UMTS-Mobilfunkstandards ist deutlich schneller und leistungsstärker. Datenraten bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind für den mobilen Internetzugang möglich, somit ist LTE ca. zehnmal schneller als die aktuellen 3G-Mobilfunknetze. Die Hersteller haben viele Ziele: hochauflösende Videoübertragungen auf mobile Geräte, Multiplayer-Online-Spiele, sekundenschnelle Downloads großer Dateien, mobiles Empfangen des Telekom-Fernsehangebotes Entertain. Aber auch in der Verkehrstechnik und dem Gesundheitswesen soll die ultraschnelle Funktechnik zum Einsatz kommen, wenn zum Beispiel ein Arzt über eine Live-Verbindung einem anderen Arzt bei einer Operation assistiert.














